Oliven, das Symbol der Provence

Wenn Sie einen provenzalischen Markt besuchen, werden Sie immer auf sie stoßen, die Oliven. Die Stände sind voll von diesen glänzenden Früchten. Grün, schwarz, unmariniert und mariniert. Die Olive ist untrennbar mit der Provence und ihrer regionalen Küche verbunden. Denken Sie zum Beispiel an Tapenade, im Salat oder fein gehackt zu Fisch oder Fleisch. Darüber hinaus werden viele Lebensmittel in Olivenöl gebraten.


In der provenzalischen Landschaft können Sie oft gesehen werden, Olivenbäume. Sie wachsen dort gut, weil der Boden kalkhaltig und trocken ist und die Temperaturen in der Provence mild. Deshalb wachsen hier viele verschiedene Olivenarten wie Grossene und Salonenque.


Bevor wie sie essen können, haben Oliven einen langen Weg zurückgelegt. Man kann sie nämlich nicht einfach vom Baum pflücken und essen. Die Oliven werden zunächst für einige Tage in Wasser gelegt, das regelmäßig erneuert wird, dann werden sie in ein Solebad eingelegt. Erst dann können sie weiterverarbeitet werden. Zum Beispiel werden sie mit Knoblauch und Paprika veredelt. Diese Sorte können dann als Snack oder Beilage serviert werden.


Viele Arten von Oliven werden gegessen, andere werden zu köstlichem Olivenöl gepresst. Die Ernte ist in der Regel Mitte November. Die Oliven werden von den Bäumen per Hand oder Maschine gepflückt. Oliven sollten nach der Ernte nicht zu heiß werden, da dies nicht gut ist für die Qualität des späteren Öls. Eine Verarbeitung muss also schnell erfolgen. Die Oliven werden gewaschen und komplett mit Stein gemahlen. Nach etwa 30 Minuten landet das erste Öl in den Auffangwannen, woraufhin das Öl gefiltert wird. Dies ist "natives Olivenöl extra" und gebrauchsfertig für Salate oder Dressings.

In vielen Restaurants der Provence steht eine Flasche "huile d'olive" (Olivenöl) auf dem Tisch, um Ihr Gericht zu würzen oder einfach nur um Ihr Brot einzutauchen. Bon appétit!